Die Messwerte der Temperatur und des THSW-Indexes erfolgt die Darstellung im Jahresgang. Man beachte die größeren Schwankungen beim Index, der ein Maß für die gefühlte Temperatur darstellt.
Die meisten und stärksten Niederschläge fallen gewöhnlich in den Sommermonaten. Dies zeigt die Regenrate deutlich. Bedingt durch die höhere Temperatur ist auch die Verdunstung dann am größten.
In den Sommermontaten steigt durch die höhere Temperatur der Luft das Aufnahmevermögen von Wasserdampf. Damit sinkt auch die relative Luftfeuchte im Tagesmittel im Vergleich zum Winter.
Der ruhigere Kurvenverlauf des Luftdrucks im Sommer hängt mit den stabilen Hochdruckwetterlagen zusammen. Im Winter dagegen folgt gewöhlich ein Tief dem anderen.
Über das Jahr gesehen ist der Wind relativ ausgeglichen, nur im Sommer ist der Wind etwas schwächer.
Während die Solarstrahlung im Frühjahr schnell zunimmt, hinkt ihr der UV-Index hinterher: er erreicht sein Maximum im Juni/Juli, die Solarstahlung ist den ganzen Sommer über hoch.
Jahresgang von Bodentemperatur und -feuchte in 10 Tiefe (2) und 50 cm Tiefe (3). Je höher die Kurve der Feuchte, umso trockener ist der Boden.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die Wetterstation Leipzig-Holzhausen (51°18' N / 12°26' O / 138 m über NN) im Normalzeitraum von 1961 bis 1990 die Mittelwerte der Klimaelemente Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer ermittelt:
| Monat | Temperatur | Niederschlag | Sonnenschein |
|---|---|---|---|
| Januar | -0,1 °C | 38,6 mm | 45,4 h |
| Februar | 0,7 °C | 34,6 mm | 66,2 h |
| März | 4,2 °C | 38,9 mm | 99,9 h |
| April | 8,4 °C | 51,4 mm | 143,1 h |
| Mai | 13,3 °C | 52,8 mm | 198,5 h |
| Juni | 16,6 °C | 66,8 mm | 193,2 h |
| Juli | 18,2 °C | 55,5 mm | 206,2 h |
| August | 17,7 °C | 66,3 mm | 190,3 h |
| September | 14,3 °C | 48,4 mm | 132,9 h |
| Oktober | 9,9 °C | 40,7 mm | 107,2 h |
| November | 4,8 °C | 44,3 mm | 47,0 h |
| Dezember | 1,3 °C | 46,3 mm | 36,0 h |
| Jahresmittel bzw. -summe |
9,1 °C | 584,6 mm | 1.465,8 h |
Als Berechnungsgrundlage dienten in der Regel die 30 Monats- und Jahreswerten der Bezugsperiode. Sofern die Reihen Brüche enthielt, wurden die Mittelwerte des letzten einheitlichen Teilzeitraums auf den Bezugszeitraum umgerechnet. Auch bei unvollständigen Zeitreihen wurden die Mittelwerte des vorhandenen Teilzeitraums entsprechend umgerechnet, so dass die Werte untereinander vergleichbar sind.
Quelle: Deutscher Wetterdienst